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Seminare, Workshops und Tagungen, Checklisten, Handreichungen, Erklärfilme und Literaturtipps… Ob digital oder analog – wir bieten vielfältige Fortbildungsformate zu allen Aspekten der Museumsarbeit an. Von Museumsmanagement bis Inventarisierung, von Digitalisierung bis Inklusion entwickelt das Team der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen praxisorientierte fachliche Qualifikation und unterstützt zugleich den kollegialen Austausch. Entdecken Sie das passende Angebot!
Termine
Im Rahmen des gemeinsam dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste durchgeführten Projektes Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bringt diese Diskursreihe in vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung in Berlin Fachleute aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. In einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände und innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze sollen Fragen diskutiert werden wie:
- Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung?
- Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breitere Öffentlichkeit?
- Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben?
- Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie?
- Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
- Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
Wie sich Provenienzen im Museum vermitteln und unsichtbar gemachte Geschichten sichtbar machen lassen, ist Thema dieser Veranstaltung. Wie kann Provenienzforschung Teil einer Dauerausstellung und anderer Ausstellungsprojekte sein? Wie können verborgene Sammlungsgeschichten für Besuchende zugänglich werden? Darüber sprechen Mathilde Heitmann-Taillefer, Kuratorin für Forschung, wissenschaftliche Kooperationen und Provenienzforschung am Museum Folkwang, und das Projektteam von „Sichtbarmachen – Spuren jüdischen Engagements im MdBK“ am Museum der Bildenden Künste Leipzig: Dr. Ulrike Saß, Sharon Adler und Shlomit Lehavi.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldeformular
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“ ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima werden im Grundgesetz verankerte demokratische Werte zunehmend missachtet und in Frage gestellt. So ist es wichtiger denn je, dass Museen nach innen wie nach außen eine klare Haltung entwickeln und Strategien zu ihrer Umsetzung erarbeiten. Die öffentlichen Museumsberatungsstellen in den Ländern verstehen sich auf diesem Weg als verlässliche Partner der Museen.
Die Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) hat nun die Online-Fortbildungsreihe „Museen stärken – Demokratie schützen“ entwickelt, die sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ganz Deutschland richtet.
Zur Veranstaltung:
Welche Rolle spielen Hausordnungen und Verhaltenskodizes für Museen im Umgang mit Konflikten und demokratiefeindlichen Positionen? Diese Fragestellung beleuchten wir gemeinsam mit dem Netzwerk Halt!ung und weiteren erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die Best-Practice-Beispiele aus ihrem Alltag vorstellen. Ein Code of Conduct definiert als Kodex verbindliche Leitlinien für Mitarbeitende und Museumsgäste, schafft Klarheit über respektvolles Verhalten und setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung und menschenfeindliche Haltungen. Die Hausordnung erweitert die Kodizes als ein konkretes und transparentes Regelwerk für den Museumsbetrieb nach innen und außen. Sie formuliert Konsequenzen bei Verstößen – von Hinweisen bis zu Hausverweisen oder rechtlichen Schritten. Diskutieren Sie mit uns, wie und inwieweit diese Instrumente dabei eine Hilfe sein können, Haltung zu zeigen und Räume der Demokratie zu stärken.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen zum Referenten und den Moderatorinnen der Veranstaltung wie auch den Link zur Anmeldung finden Sie hier
Auftaktveranstaltung zur Fachtagung „Leerstellen. Provenienzforschung als Zugang zu jüdischer Kultur und Museumsgeschichte in Sachsen“ am 29. Oktober 2026 im Museum der bildenden Künste Leipzig. Es diskutieren:
- Alina Gromova
- Meike Hopp
- Monika Tatzkow
- Lucy Wasensteiner
Moderation:
- Jörg Deventer
- Ulrike Saß
Keine Anmeldung erforderlich
Mit dem Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 würdigt der Freistaat Sachsen die Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen Gemeinden im Jahr 1926. Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) und das Museum der bildenden Künste Leipzig (MdbK) beteiligen sich an dem Themenjahr unter anderem mit den Ausstellungen „Vier Wände voller Kunst. Jüdische Familien und ihre Sammlungen in Leipzig“ (im MdbK) und „Berlin/Jerusalem. Schockens Gärten“ (im DI). In der nun gemeinsam von den beiden Einrichtungen konzipierten Tagung geht es um die Geschichten jüdischer Sammler und ihres Eigentums, um Infrastrukturen und Ökonomien des privaten Sammelns sowie um Restitutionsprozesse und konfliktreiche Gespräche über den Verbleib von Kulturgut nach 1945. Aus den Perspektiven von Kunstgeschichte, Jüdischer Geschichte und Museumswissenschaft soll der Frage nachgegangen werden, welche Rolle jüdischen Sammlungen für die Entwicklung der Kunst- und Museumslandschaft in Sachsen zukommt – und wie und warum die Namen vieler Sammler und Förderer aus dem Gedächtnis der Institutionen verschwunden sind. Das Wissen um Sammlungsprofile und Beziehungen zwischen Menschen und Museen ist nur mit großem Aufwand zu rekonstruieren. Welche Bedeutung kommt vor diesem Hintergrund der Erforschung und Sichtbarmachung von Biografien jüdischer Sammler für die aktuelle Museumsarbeit zu? Welche Rolle spielt dabei die juristisch und ethisch notwendige Provenienzforschung am Museum? Welche gesellschaftliche Funktion übernimmt das Museum als Erkenntnis- und Vermittlungsort im Kontext der Erinnerungsarbeit?
Um Anmeldung wird bis zum 26. Oktober 2026 gebeten. Wenden Sie sich hierfür bitte per E-Mail an: ulrike.sass(at)leipzig.de.
Die Fachtagung der Beratungsstelle Bestandserhaltung Sachsen-Anhalt beleuchtet in Impulsvorträgen und drei Gesprächsrunden den aktuellen Stand des Themas Risikomanagement für Kulturgut in Deutschland. Das erste Panel widmet sich unter dem Stichwort „Risiken“ der Frage, wie die Identifizierung und Einschätzung von Risiken in Museen, Bibliotheken und Archiven verankert werden kann. Dabei wird auch erörtert, wie mit den vielfältigen Gefährdungen umgegangen wird, um daraus Maßnahmen abzuleiten. Das zweite Panel widmet sich dem Thema „Resilienz“ und greift die Frage nach der Umsetzung von Maßnahmen auf: Wie können aus Risikoanalysen Handlungen abgeleitet und Risiken nicht nur benannt, sondern auch „aktiv gemanagt“ werden? Welche Rahmenbedingungen sind hierfür notwendig? Im dritten Panel wird der Themenbereich „Zukunft“ behandelt. Aktuelle Entwicklungen und Debatten werden aufgegriffen und die sich daraus ergebenden Aufgaben für Museen sowie die kulturpolitischen Forderungen diskutiert.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Veranstaltungsprogramm und den Link zum Anmeldeformular finden Sie unter: www.gleimhaus.de/ueber-das-gleimhaus/beratungsstelle
Anmeldeschluss ist der 23. Oktober 2026.
Wo beginnt Künstliche Intelligenz? Welche generativen KI-Modelle erlaubt mein Träger? Wie zitiere ich KI-Produkte? Die digitalen Möglichkeiten sind in Ihre Komplexität, Schnelllebigkeit und steten Verfügbarkeit vielversprechend und herausfordernd gleichermaßen. Künstliche Intelligenz verändert das Zusammenwirken von Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend. Der Freistaat Sachsen ist im Prozess, sich dafür strategisch aufzustellen. Die Fortbildungstagung des Sächsischen Museumsbundes unterstützt den Bildungsansatz des Freistaates, sich frühzeitig Kompetenzen in Technologien anzueignen, die durch das Erkennen von Mustern in großen Datenmengen Arbeitsprozesse verändern.
Künstliche Intelligenz kann bei der Erschließung von Objekten und Sammlungen, der Entwicklung pädagogischer Konzepte und Inhalte, bei der Recherche im Zuge von Ausstellungsentwicklungen, in der zielgruppenorientierten Öffentlichkeitsarbeit hilfreich sein. Für einen wirkungsvollen Einsatz von KI im Museumsalltag benötigt es rechtliche Sicherheit, IT-Kompetenz, fundiertes Fachwissen wie auch Führungskompetenz und die adäquate technische Infrastruktur. Perspektivisch gilt es, sich möglicher Einsatzgebiete bewusst zu werden, rechtliche Konsequenzen zu kennen und Verfahrensweisen für den Einsatz von KI festzulegen. In der Veranstaltung werden Einsatzgebiete generativer künstlicher Intelligenzsysteme im Museumsalltag und deren Grenzen vorgestellt und diskutiert. Auch werden Marketingstrategien beleuchtet, die sich gezielt mit KI-Lesbarkeit auseinandersetzen.
Weitere Informationen, das Tagungsprogramm und das Anmeldeformular sind abrufbar unter:
https://museumsbund-sachsen.de/fortbildungstagung-2026-des-saechsischen-museumsbund-it-kompetenz-im-museumsalltag
Anmeldeschluss ist der 3. November 2026.
Die Messe, auf der Technik auf Kulturgut trifft, versammelt alle zwei Jahre die Fachwelt aus Museen, Science Centern, Archiven, Bibliotheken, Theatern und anderen Kultureinrichtungen und bietet einen umfassenden Überblick über moderne Produkte, Lösungen und Dienstleistungen. Detaillierte Informationen zur Messe finden Sie unter: www.mutec.de
Parallel zur MUTEC findet die denkmal – Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung statt. Gemeinsam bilden die MUTEC und denkmal die internationale Branchenplattform für die Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes.
Im Rahmen des gemeinsam dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste durchgeführten Projektes Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bringt diese Diskursreihe in vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung in Berlin Fachleute aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. In einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände und innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze sollen Fragen diskutiert werden wie:
- Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung?
- Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breitere Öffentlichkeit?
- Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben?
- Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie?
- Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
- Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
Im Abschlusstermin blicken wir nochmals auf mögliche Synergieeffekte zwischen Vermittlung und Provenienzforschung und weiten dabei den historischen Referenzrahmen. Dr. Sven Haase, Provenienzforscher im Zentralarchiv der SPK, und Dr. Patrick Helber, Kurator für Bildung und Vermittlung am Ethnologischen Museum, berichten aus ihren Forschungs- und Vermittlungsprojekten, die sich mit den Schnittstellen von NS-Zeit und Kolonialismus beschäftigen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldeformular
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“ ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.
Unter dem Titel „Netzwerk Zero“ veranstaltet die Kulturstiftung des Bundes eine bundesweite Reihe von Tagungen mit regionalen Partnern, um Wissen im Bereich Nachhaltigkeit mit Akteuren in verschiedenen Bundesländern zu teilen. Die Veranstaltungen greifen dabei auf Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Förderprogramm Zero – Klimaneutrale Kunst und Kulturprojekte sowie aus dem Pilotprojekt Klimaanpassung in Kultureinrichtungen zurück. Mit zwei Tagungen für Nachhaltigkeit in Kunst, Kultur und Verwaltung wird die Reihe der regionalen Netzwerktreffen in diesem Jahr abgeschlossen. Die letzte Veranstaltung der Reihe findet im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt.
Das Veranstaltungsprogramm wird die Kulturstiftung des Bundes zeitnah auf ihrer Website veröffentlichen:
www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/praxis_wissen/veranstaltungen_der_stiftung.html
Die Teilnahme ist kostenfrei und steht allen Interessierten aus den Bereichen Kunst, Kultur und Verwaltung offen. Die Anmeldung ist bereits jetzt geöffnet.
Anmeldeschluss ist der 2. November 2026.
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima werden im Grundgesetz verankerte demokratische Werte zunehmend missachtet und in Frage gestellt. So ist es wichtiger denn je, dass Museen nach innen wie nach außen eine klare Haltung entwickeln und Strategien zu ihrer Umsetzung erarbeiten. Die öffentlichen Museumsberatungsstellen in den Ländern verstehen sich auf diesem Weg als verlässliche Partner der Museen.
Die Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) hat nun die Online-Fortbildungsreihe „Museen stärken – Demokratie schützen“ entwickelt, die sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ganz Deutschland richtet.
Zur Veranstaltung:
Die Ausstellungswerkstatt „Das ist kolonial.“, die 2023 im LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund stattfand, war museales Experimentierfeld, Lernort, Begegnungsraum und Ausstellungsfläche zugleich. Gemeinsam mit Museumsgästen und Kooperationspartnerinnen und -partnern wurden Fragen nach den Verflechtungen von Kolonialismus und Westfalen, nach Lern- und Verlernprozessen sowie nach Formen der Zusammenarbeit bearbeitet. Das Projekt erhielt große mediale Aufmerksamkeit, nachdem Mitglieder der AfD heimlich im Museum gefilmt und das Material online gestellt hatten. Unter dem Vorwand, sich „gegen Rassismus gegen Weiße“ einzusetzen, wurde ein rechter „Shitstorm“ in Gang gesetzt, analog und digital. Die daraus entstandene Krise stellte das Museum vor große Herausforderungen, bot aber auch die Chance, aus Krisenerfahrungen konkrete Handlungsstrategien für die Zukunft zu entwickeln.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen zu den Referentinnen und zum Moderator der Veranstaltung wie auch den Link zur Anmeldung finden Sie hier
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima werden im Grundgesetz verankerte demokratische Werte zunehmend missachtet und in Frage gestellt. So ist es wichtiger denn je, dass Museen nach innen wie nach außen eine klare Haltung entwickeln und Strategien zu ihrer Umsetzung erarbeiten. Die öffentlichen Museumsberatungsstellen in den Ländern verstehen sich auf diesem Weg als verlässliche Partner der Museen.
Die Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) hat nun die Online-Fortbildungsreihe „Museen stärken – Demokratie schützen“ entwickelt, die sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ganz Deutschland richtet.
Zur Veranstaltung:
Das letzte Online-Seminar in dieser Reihe nimmt in den Blick, wie NS-zeitliche Objekte in Dauer- und Sonderausstellungen verantwortungsbewusst gezeigt werden können: kontextualisiert, quellenkritisch, sensibel gegenüber Opferperspektiven und ohne Verharmlosung oder ästhetische Aufwertung. Der reflektierte Umgang mit diesen Objekten kann dazu beitragen, historisches Bewusstsein zu stärken und demokratische Werte in der Gegenwart zu vermitteln. Am Beispiel der Ausstellung „Hitler entsorgen. Vom Keller ins Museum“ vom Haus der Geschichte Österreich in Wien wird insbesondere nach der gesellschaftlichen Verantwortung im Umgang mit Relikten des Nationalsozialismus gefragt. Die Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933–1945 dokumentiert in ihrer Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ die Geschichte der lokalen SS-Aktivitäten sowie des Konzentrationslagers. Vorgestellt wird, welche Herausforderungen bei der Präsentation affirmativer Objekte berücksichtigt werden mussten und wie der Spagat zwischen politischer Bildung, Erinnerung an die Opfer sowie Aufklärung gegenüber Geschichtsverklärung und rechtsextremer Vereinnahmung des Ortes gelingen kann.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen zu den Referentinnen und zur Moderatorin der Veranstaltung wie auch den Link zur Anmeldung finden Sie hier