Hand mit Stift füllt Fragebogen aus

Umfragen

Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen hat in den vergangenen Jahren Online-Fragebögen entwickelt, um Meinungsbilder einer größeren Gruppe an Museen und Fachleuten zu bestimmten Themen, Zeitfragen oder Produkten zu erhalten. Die Online-Umfragen ermöglichen eine weite Streuung, gute Erreichbarkeit sowie eine einfache und schnelle Auswertung. Hier finden sie laufende und eine Auswahl an ausgewerteten Umfragen.

Aktuell

Umfrage zur Situation der sächsischen Museen 2022

Umfrage zur Situation der sächsischen Museen 2022

Ziel der Umfrage ist eine Sondierung der aktuellen Situation der Museen in Sachsen. Die Umfrage findet im Zeitraum vom 15. September 2022 bis 31. Januar 2023 statt. Hier geht es zum Online-Fragebogen

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) führt die Befragung gemeinsam mit der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen durch; sie richtet sich gleichermaßen an staatliche und an nichtstaatliche Museen.

Die Erhebung bildet eine wesentliche Grundlage für die Museumskonzeption 2030, die das SMWK erarbeiten möchte. Gleichzeitig sollen die Ergebnisse dazu beitragen, Sachsens Museumslandschaft zu stärken, eine Verbesserung der Museumsberatung und -unterstützung zu ermöglichen und die Kulturpolitik besser auf die Bedürfnisse der Museen einzustellen.

Die anonymisierten Ergebnisse der Umfrage werden im Frühjahr 2023 an dieser Stelle publiziert.

Archiv

Ziel der Umfrage war eine Sondierung des Umgangs sächsischer Museen mit geltenden Corona-Schutzauflagen und der Folgen der Pandemie für die Museen. Die Umfrage fand im Zeitraum vom 24. Januar bis 14. März 2022 – im Nachgang der pandemiebedingten Schließung von Museen in Sachsen – statt. Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen führte die Befragung in Kooperation mit dem Sächsischen Museumsbund durch. Teilgenommen haben 74 Museen.

Die Umfrageergebnisse zeigten, dass die Corona-Pandemie sich vielschichtig auf die Arbeit der sächsischen Museen ausgewirkt hat. Der überwiegende Teil der Museen konnte nach langen Schließzeiten im ersten Quartal 2022 wieder die Türen öffnen. Es ließen sich sowohl ein Rückgang der Besuchszahlen als auch eine Veränderung der Zusammensetzung der Besucherinnen und Besucher feststellen. Die Veränderungen selbst gestalteten sich jedoch als höchst unterschiedlich, sodass Häuser einerseits traditionelle Besuchergruppen wie Bustouristen und Gruppenreisende verloren, aber dafür Tagesgäste und Individualreisende dazugewonnen haben. Auch der Rückgang an Besuchszahlen unterschied sich je nach Abhängigkeit vom (inter)nationalen Tourismus. Finanzielle Einbußen in unterschiedlicher Höhe haben mehr als vier Fünftel der an der Umfrage teilnehmenden Museen verzeichnet. Etwa die Hälfte verzeichnete Verschlechterungen des Haushalts der Jahre 2021 und 2022 – nur ein reichliches Drittel der Häuser ging jedoch von dauerhaften finanziellen Verschlechterungen aus. Etwa ein Drittel der befragten Museen gab an, dass es zu Veränderungen in der Zusammenarbeit mit freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kam; bei einem reichlichen Viertel kam es zu Veränderungen in der Zusammenarbeit mit ehrenamtlich engagierten Personen. Fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten durch verschiedene Strategien häufig an den Häusern gehalten werden, wobei ein reichliches Drittel der befragten Museen Kurzarbeit für ihre Angestellten beantragen mussten. Die Umfrage ergab weiterhin, dass sich die Museumsarbeit auf die Bereiche Inventarisierung, Depotarbeit und Digitalisierung verlagerte, während Aufgabenfelder wie Bildung und Vermittlung sowie Ausstellungen deutlich gelitten haben. Ein noch vielfach vorhandenes Problem war das Zurückgreifen auf private Geräte für Online-Konferenzen, da Arbeitgeber die erforderliche technische Ausstattung nicht bereitgestellt haben. Die zahlreichen neuen, während der Pandemie entstandenen digitalen, aber auch analogen Vermittlungsangebote möchten die Museen über die Corona-Pandemie heraus weiterverfolgen, um ihre Reichweiten zu erhöhen.

Umfrageergebnisse

Anlage Digitale Best Practice Angebote sächsischer Museen aus den Corona-Jahren 2020–2022

Ziel der Umfrage war eine Sondierung der Situation und eine Erfassung der Bedarfe im Bereich Digitalisierung in sächsischen Museen. Die Umfrage fand im Zeitraum vom 27. Juli bis 31. Oktober 2020 statt. Teilgenommen haben 105 Museen.

Die Umfrageergebnisse zeigten, dass der komplexe Bereich der Digitalisierung aufgrund der hohen Diversität der Häuser wie auch der digitalen Aktionsfelder unterschiedlich intensiv gelebt wurden. Stark im Fokus befand sich zum Umfragezeitpunkt das Themenfeld digitale Kommunikation. Ein Internetauftritt gehörte für die meisten Museen bereits zur Grundausstattung. Über die Anforderungen an die Attraktivität und den Aufbau eines solchen Angebots waren die Museen sich bewusst.

Umfrageergebnisse

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