fortbilden
Seminare, Workshops und Tagungen, Checklisten, Handreichungen, Erklärfilme und Literaturtipps… Ob digital oder analog – wir bieten vielfältige Fortbildungsformate zu allen Aspekten der Museumsarbeit an. Von Museumsmanagement bis Inventarisierung, von Digitalisierung bis Inklusion entwickelt das Team der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen praxisorientierte fachliche Qualifikation und unterstützt zugleich den kollegialen Austausch. Entdecken Sie das passende Angebot!
Termine
Warum ist Sichtbarkeit im Internet für kulturtouristische Einrichtungen so wichtig? Informationen zu Reisezielen und geeigneten Aktivitäten vor Ort werden von Gästen zunehmend online über eigene Endgeräte bezogen. Auch Museen sollten daher auf allen relevanten Kanälen vertreten sein, denn: Wer nicht gefunden wird, existiert für potentielle Besucherinnen und Besucher nicht.
Neben der hauseigenen, möglichst barrierearmen und für die Online-Suche optimierten Website spielen das Google-Unternehmensprofil und der Umgang mit Online-Bewertungen eine zentrale Rolle. Speziell für Museen bietet Sachsens-Museens-entdecken.de, das offizielle Museumsportal des Freistaates Sachsen, die Möglichkeit, die Reichweite ihrer Kommunikation zu erhöhen.
In dieser Fortbildung möchte die Initiative Tourismus 360Grad digital des Landestourismusverbandes Sachsen e.V. Ihnen aufzeigen, wie Sie mit überschaubarem Aufwand Ihre Online-Sichtbarkeit, Ihre Effizienz in Sachen Online-Marketing und damit die Zufriedenheit Ihrer Besucherinnen und Besucher spürbar steigern können. Im Nachgang der Veranstaltung haben die teilnehmenden Museen die Möglichkeit, durch das Team von Tourismus 360Grad digital individuelle Sichtbarkeitsanalysen durchführen und sich diesbezüglich kostenfrei beraten zu lassen.
Tourismus 360Grad digital ist eine Initiative des Landestourismusverbandes Sachsen e.V., welche den digitalen Fortschritt im sächsischen Tourismus aktiv begleitet. Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus unterstützt das Team neben touristischen Akteuren auch Kultureinrichtungen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft.
Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme an der Fortbildung kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Die Fortbildung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die für ihr Museum im Bereich Marketing/Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit tätig sind. Die Anmeldung erfolgt über das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen unter: https://mitdenken.sachsen.de/1065098
Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung ist ausgebucht. Über das Online-Anmeldeformular können Sie sich noch bis 26. August 2026 auf der Warteliste eintragen.
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie bis spätestens 28. August 2026 per E-Mail den Zugangslink zur Veranstaltung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung
Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen vergibt jährlich im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus Projektfördermittel für die nichtstaatlichen Museen im Freistaat Sachsen. Am 15. Oktober 2026 endet die Frist für die Beantragung von Fördermitteln für das Haushaltsjahr 2027 bei der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen.
In unserer Fortbildung möchten wir Sie über das Förderprozedere informieren und Ihnen Gelegenheit geben für Fragen und Austausch zum Verfahren. Detaillierte Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte der Einladung
Wir bitten darum, dass sich maximal 2 Mitarbeitende pro Museum anmelden. Bitte stimmen Sie sich gegebenenfalls dazu im Vorfeld hausintern ab. Die Teilnahme ist für Kolleginnen und Kollegen aus Sachsens Museen kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Diese erhalten Sie automatisch nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung im Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen unter: https://mitdenken.sachsen.de/1066601
Anmeldefrist ist der 9. September 2026. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung.
Sämtliche Informationen zur Projektförderung und zum Antragsprozedere finden Sie auf unserer Website in der Rubrik Fördern
Sachsens-Museen-entdecken.de ist das offizielle Museumsinformations- und -serviceportal des Freistaates Sachsen. Das Entdeckermodul informiert über Ausstellungen, Veranstaltungen, Freizeit- und Bildungsangebote von Museen in ganz Sachsen. In dieser Fortbildung lernen Sie, wie Einträge für das Museumsportal verfasst und im Login-Bereich des Portals selbst verwaltet werden können.
Der Fokus musealer Bildungsarbeit richtet sich besonders auf Kinder und Jugendliche. Wir möchten Sie deshalb mit der Erstellung und zielgruppengerechten Kommunikation von Bildungsangeboten für Kindergärten, Schulen und Berufsschulen vertraut machen. Auch wie man Freizeitangebote zielgruppengerecht plant und kommuniziert wird besprochen.
Zulassungsvoraussetzung
Der Eintrag Ihres Museums auf Sachsens-Museen-entdecken.de bildet die Grundlage für die Zuordnung Ihrer Ausstellungen, Veranstaltungen, Freizeit- und Bildungsangebote zu Ihrem Museum. Sollte Ihr Museum noch nicht im Museumsportal eingetragen sein, wenden Sie sich bitte per E-Mail an: landesstelle(at)skd.museum
Zum Umgang mit der Zugangsberechtigung für den Login-Bereich des Museumsportals wird mit jedem Museum beziehungsweise Museumsverbund individuell ein Kooperationsvertrag geschlossen. Für jede Einrichtung kann nur eine von der jeweiligen Hausleitung zur Datenpflege berechtigte Person geschult werden. Bei größeren Häusern mit differenzierten Abteilungen ist nach vorheriger Rücksprache mit der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen die Schulung von maximal zwei Mitarbeitenden, etwa getrennt für Ausstellungen und Veranstaltungen einerseits und museumspädagogischen Angeboten andererseits, möglich.
Die Teilnahme ist für Kolleginnen und Kollegen aus Sachsens Museen kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Diese erhalten Sie automatisch nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung im Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen unter: https://mitdenken.sachsen.de/1066602
Anmeldefrist ist der 9. September 2026. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung.
Weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Einladung
Die als „Kulturelle Gedächtnisorte“ (KGO) zusammengeschlossenen 22 Einrichtungen möchten im Rahmen dieser Fachtagung die Entwicklung ihres spezifischen Museumstypus – Personal- oder Personenmuseen, Personengedächtnisorte, Künstlerhäuser – erkunden. Dabei wollen die KGO nach der zukünftigen Orientierung der Personalmuseen in Zeiten der Informationsüberflutung und der damit einhergehenden Kurzlebigkeit von Erinnerungen fragen. Die Fragestellungen sollen mit Referentinnen und Referenten aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen kritisch erörtert werden.
Die Tagung ist öffentlich, der Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten an:
buero(at)mendelssohn-stiftung.de
Weitere Informationen und den Link zum Veranstaltungsprogramm finden Sie unter:
www.kulturelle-gedaechtnisorte.de/kgo/tagungen-und-workshops.html
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima werden im Grundgesetz verankerte demokratische Werte zunehmend missachtet und in Frage gestellt. So ist es wichtiger denn je, dass Museen nach innen wie nach außen eine klare Haltung entwickeln und Strategien zu ihrer Umsetzung erarbeiten. Die öffentlichen Museumsberatungsstellen in den Ländern verstehen sich auf diesem Weg als verlässliche Partner der Museen.
Die Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) hat nun die Online-Fortbildungsreihe „Museen stärken – Demokratie schützen“ entwickelt, die sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ganz Deutschland richtet.
Zur Auftaktveranstaltung:
Bestimmte museale Themen und Orte können auch für rechtsradikal orientierte Personen von besonderem Interesse sein. Dazu zählen neben Ausstellungen etwa zur NS- oder zur jüdischen Geschichte, denen häufig mit Ablehnung oder Provokationen begegnet wird, auch Themen wie das Germanentum oder historische Täterorte. Diese können als Projektionsfläche für eigene Geschichtsdeutungen, politische Überzeugungen oder ideologische Vorstellungen dienen. Rechtsradikale Ideologien zeigen sich häufig durch Symbole, aber auch durch Codes, Emojis und Zahlen(kombinationen), die nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind. In diesem Online-Seminar erhalten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick über gängige rechtsradikale Erkennungszeichen auf Kleidung, Schmuck und Tattoos sowie im digitalen Raum. Zudem werden kurz Handlungsmöglichkeiten vorgestellt, wie vor Ort und online damit umgegangen werden kann.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen zu den Referenten und Moderatorinnen der Veranstaltung wie auch den Link zur Anmeldung finden Sie hier
Die Geschichte privater Sammlungen in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR ist bislang nur wenig erforscht. Während staatliche Entzugspraktiken inzwischen verstärkt untersucht werden, fehlen weiterhin grundlegende Studien zu privaten Sammlungen. Dabei sind sie für das Verständnis des Kultursystems zwischen 1945 und 1990 von großer Bedeutung. Trotz der sozialistischen Gesellschaftsordnung konnten private Sammlungen aufgebaut werden. Sie waren jedoch vielfach staatlichen Eingriffen, Enteignungen und politischem Druck ausgesetzt. Die Tagung widmet sich den Voraussetzungen, Praktiken und Folgen privaten Sammelns in der SBZ und DDR.
Die Tagung ist öffentlich, der Eintritt frei. Das Veranstaltungsprogramm und den Link zum Anmeldeformular finden Sie unter:
www.kunstsammlungen-chemnitz.de/privatsammlungen-in-der-sbz-und-ddr
Anmeldefrist ist der 6. September 2026.
„Museen besitzen das Potenzial, das gesellschaftliche Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und Vertrauen in kulturelle Institutionen insgesamt zu befördern“, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Instituts für Museumsforschung. Der Bedarf dafür ist groß. Denn die ökologischen, ökonomischen, politischen und sozialen Krisen der Gegenwart führen zu großer Verunsicherung, zu einem Erstarken rechtspopulistischer Kräfte ebenso wie zu einer steigenden Anzahl psychischer Erkrankungen, vor allem bei jungen Menschen. Die Frage danach, wie Museen auch sozial wirken können, rückt in den Fokus, gerade auch in Zeiten sinkender Kulturbudgets. Soziale Begegnungen, miteinander ins Gespräch kommen, sich selbst und andere stärken, eigene Perspektiven einbringen – dies ist nicht nur Inhalt, sondern auch Ziel der Jahrestagung 2026 des Bundesverbands Museumspädagogik.
Weitere Informationen, den Link zum Veranstaltungsprogramm, Informationen zur Teilnahmegebühr und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.museumspaedagogik.org/bundesverband/jahrestagungen
Anmeldefrist ist der 1. September 2026.
Im Rahmen des gemeinsam dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste durchgeführten Projektes Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bringt diese Diskursreihe in vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung in Berlin Fachleute aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. In einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände und innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze sollen Fragen diskutiert werden wie:
- Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung?
- Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breitere Öffentlichkeit?
- Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben?
- Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie?
- Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
- Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
Der Termin richtet den Blick auf Akteurinnen und Akteure aus Sachsen-Anhalt: Wie arbeiten Provenienzforschung und Politische Bildung unter den kulturpolitischen Bedingungen der letzten Jahre? Welchen Entwicklungen und politischen Angriffen sind beide Felder ausgesetzt? Dr. Anette Müller-Spreitz, verantwortlich für die Koordinierungsstelle Provenienzforschung beim Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V., und Meik Reichel, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, geben Einblicke in ihre Arbeitsbereiche sowie bestehenden Formen der Zusammenarbeit. Im Gespräch mit Prof. Dr. Regina Bittner, Leiterin der Akademie der Stiftung Bauhaus Dessau, erörtern sie die kulturpolitische Situation vor und nach der Wahl, erprobte Strategien der Selbstbehauptung sowie mögliche Allianzen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldeformular
Dieser Termin wird hybrid stattfinden.
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“ ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.
Gewiss hofft jeder, dass Katastrophen, Notfälle und Havarien das eigene Haus verschonen. Doch Prävention ist zwingend notwendig. Sie kann unwiederbringliche Verluste und Schäden abwenden oder begrenzen. Diese Fortbildung möchte Ihnen hierbei helfen. Die Referentinnen und Referenten zeigen, wie Risiken für die Sammlung identifiziert und bewertet werden können und wie oft schon mit einfachen Maßnahmen Schaden abgewendet oder reduziert werden kann. Zur Vorbereitung auf Notfallszenarien wird erklärt, wie man einen Notfallplan schreibt.
Als Risikomanagementprozess ist diese Aufgabe, vor der alle Kulturgut bewahrenden Einrichtungen stehen, nie abgeschlossen – und es hilft, sich dabei zusammenzutun. Der objektive Blick und Rat von Kolleginnen und Kollegen beschleunigt kluge Entscheidungen, und die vereinte Vertretung gegenüber Trägern und Blaulichtorganisationen ist stärker. Gerade für kleine Häuser mit wenig Personal ist es wichtig, sich solidarisch zu vernetzen. In Notfallverbünden können sich die Partner gegenseitig helfen – mit gemeinsamer Vorbeugung im Vorfeld und im Krisenfall mit Personal, geeigneten Räumen und Material. Diese Fortbildung soll Tipps für die Gründungsphase vermitteln und Sie ermuntern, sich unterstützt von der Landesstelle für Museumswesen in Notfallverbünden zu organisieren.
Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme an der Fortbildung kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Die Fortbildung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, in ihren Häusern mit der Notfallplanung beauftragt sind. Die Anmeldung erfolgt über das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen unter: https://mitdenken.sachsen.de/1067914
Anmeldeschluss ist der 20. September 2026.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung
Eine Fortbildung in Kooperation mit dem Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg
Das von den Städtischen Sammlungen Freital anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Besucherbergwerks „Tagesstrecke Oberes Revier Burgk“ veranstaltete Symposium soll die Bedeutung des bergbauhistorischen Erbes in Sachsen in den Mittelpunkt rücken und zugleich aktuelle Fragen zur Bewahrung, musealen Nutzung und Vermittlung historischer Bergbauanlagen diskutieren. Die Veranstaltung wird Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen – unter anderem aus Bergbau, Denkmalpflege, Montanarchäologie und Museumsarbeit. Neben der Geschichte und Entwicklung des Besucherbergwerks „Tagesstrecke Oberes Revier Burgk“ werden auch überregionale Perspektiven und Erfahrungen anderer sächsischer Bergbau- und Industriemuseen vorgestellt.
Das Symposium ist öffentlich, der Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten an:
museum(at)freital.de
Anmeldeschluss ist der 21. September 2026.
Das Veranstaltungsprogramm ist abrufbar unter:
www.schloss-burgk-freital.de/event/symposium-industriekultur-unter-tage-musealisierung-von-bergwerken-als-herausforderung-und-chance
Was erleben Besucherinnen und Besucher in Ausstellungen? Nutzen sie Angebote so, wie von den Macherinnen und Machern intendiert? Wie zufrieden sind sie mit dem, was sie erleben? Und welche Faktoren beeinflussen die Erfahrungen des Museumsbesuchs? Diese Fragen spielen in immer mehr Museen eine wichtige Rolle für die Konzeption neuer Ausstellungen. Im Zentrum der Tagung stehen daher die Erforschung dieser Erfahrungen sowie die Anwendung von Ergebnissen der Besucher*innenforschung in der musealen Praxis. Vorgestellt werden aktuelle wissenschaftliche Konzepte aus Wirkungsforschung und Kognitionspsychologie sowie zur Modellierung von Lernprozessen, die vielfältige Perspektiven darauf erlauben, was Menschen in Museen erleben. Dabei werden unterschiedliche Dimensionen in den Blick genommen – von der kognitiven Erfassung über emotionale Erfahrungen bis zu Handlungsmotivation und Wirkung im Nachgang des Besuchs.
Weitere Informationen, den Link zum Veranstaltungsprogramm, Informationen zur Teilnahmegebühr und das Anmeldeformular finden Sie unter:
www.besucherinnenforschung.de/jahrestagung-2026
Im Rahmen des gemeinsam dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste durchgeführten Projektes Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bringt diese Diskursreihe in vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung in Berlin Fachleute aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. In einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände und innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze sollen Fragen diskutiert werden wie:
- Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung?
- Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breitere Öffentlichkeit?
- Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben?
- Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie?
- Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
- Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
Wie sich Provenienzen im Museum vermitteln und unsichtbar gemachte Geschichten sichtbar machen lassen, ist Thema dieser Veranstaltung. Wie kann Provenienzforschung Teil einer Dauerausstellung und anderer Ausstellungsprojekte sein? Wie können verborgene Sammlungsgeschichten für Besuchende zugänglich werden? Darüber sprechen Mathilde Heitmann-Taillefer, Kuratorin für Forschung, wissenschaftliche Kooperationen und Provenienzforschung am Museum Folkwang, und das Projektteam von „Sichtbarmachen – Spuren jüdischen Engagements im MdBK“ am Museum der Bildenden Künste Leipzig: Dr. Ulrike Saß, Sharon Adler und Shlomit Lehavi.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldeformular
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“ ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima werden im Grundgesetz verankerte demokratische Werte zunehmend missachtet und in Frage gestellt. So ist es wichtiger denn je, dass Museen nach innen wie nach außen eine klare Haltung entwickeln und Strategien zu ihrer Umsetzung erarbeiten. Die öffentlichen Museumsberatungsstellen in den Ländern verstehen sich auf diesem Weg als verlässliche Partner der Museen.
Die Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) hat nun die Online-Fortbildungsreihe „Museen stärken – Demokratie schützen“ entwickelt, die sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ganz Deutschland richtet.
Zur Veranstaltung:
Welche Rolle spielen Hausordnungen und Verhaltenskodizes für Museen im Umgang mit Konflikten und demokratiefeindlichen Positionen? Diese Fragestellung beleuchten wir gemeinsam mit dem Netzwerk Halt!ung und weiteren erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die Best-Practice-Beispiele aus ihrem Alltag vorstellen. Ein Code of Conduct definiert als Kodex verbindliche Leitlinien für Mitarbeitende und Museumsgäste, schafft Klarheit über respektvolles Verhalten und setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung und menschenfeindliche Haltungen. Die Hausordnung erweitert die Kodizes als ein konkretes und transparentes Regelwerk für den Museumsbetrieb nach innen und außen. Sie formuliert Konsequenzen bei Verstößen – von Hinweisen bis zu Hausverweisen oder rechtlichen Schritten. Diskutieren Sie mit uns, wie und inwieweit diese Instrumente dabei eine Hilfe sein können, Haltung zu zeigen und Räume der Demokratie zu stärken.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen zum Referenten und den Moderatorinnen der Veranstaltung wie auch den Link zur Anmeldung finden Sie hier
Die Fachtagung der Beratungsstelle Bestandserhaltung Sachsen-Anhalt beleuchtet in Impulsvorträgen und drei Gesprächsrunden den aktuellen Stand des Themas Risikomanagement für Kulturgut in Deutschland. Das erste Panel widmet sich unter dem Stichwort „Risiken“ der Frage, wie die Identifizierung und Einschätzung von Risiken in Museen, Bibliotheken und Archiven verankert werden kann. Dabei wird auch erörtert, wie mit den vielfältigen Gefährdungen umgegangen wird, um daraus Maßnahmen abzuleiten. Das zweite Panel widmet sich dem Thema „Resilienz“ und greift die Frage nach der Umsetzung von Maßnahmen auf: Wie können aus Risikoanalysen Handlungen abgeleitet und Risiken nicht nur benannt, sondern auch „aktiv gemanagt“ werden? Welche Rahmenbedingungen sind hierfür notwendig? Im dritten Panel wird der Themenbereich „Zukunft“ behandelt. Aktuelle Entwicklungen und Debatten werden aufgegriffen und die sich daraus ergebenden Aufgaben für Museen sowie die kulturpolitischen Forderungen diskutiert.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Veranstaltungsprogramm und den Link zum Anmeldeformular finden Sie unter:
www.gleimhaus.de/ueber-das-gleimhaus/beratungsstelle
Anmeldeschluss ist der 23. Oktober 2026.
Die Messe, auf der Technik auf Kulturgut trifft, versammelt alle zwei Jahre die Fachwelt aus Museen, Science Centern, Archiven, Bibliotheken, Theatern und anderen Kultureinrichtungen und bietet einen umfassenden Überblick über moderne Produkte, Lösungen und Dienstleistungen. Detaillierte Informationen zur Messe finden Sie unter: www.mutec.de
Parallel zur MUTEC findet die denkmal – Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung statt. Gemeinsam bilden die MUTEC und denkmal die internationale Branchenplattform für die Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes.
Save the Date:
Am 5. November wird die Fortbildungstagung 2026 des Sächsischen Museumsbundes auf der MUTEC stattfinden.
Informationen hierzu werden zeitnah auf der Website des Sächsischen Museumsbundes veröffentlicht.
Im Rahmen des gemeinsam dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste durchgeführten Projektes Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bringt diese Diskursreihe in vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung in Berlin Fachleute aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. In einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände und innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze sollen Fragen diskutiert werden wie:
- Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung?
- Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breitere Öffentlichkeit?
- Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben?
- Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie?
- Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
- Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
Im Abschlusstermin blicken wir nochmals auf mögliche Synergieeffekte zwischen Vermittlung und Provenienzforschung und weiten dabei den historischen Referenzrahmen. Dr. Sven Haase, Provenienzforscher im Zentralarchiv der SPK, und Dr. Patrick Helber, Kurator für Bildung und Vermittlung am Ethnologischen Museum, berichten aus ihren Forschungs- und Vermittlungsprojekten, die sich mit den Schnittstellen von NS-Zeit und Kolonialismus beschäftigen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldeformular
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“ ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.
Unter dem Titel „Netzwerk Zero“ veranstaltet die Kulturstiftung des Bundes eine bundesweite Reihe von Tagungen mit regionalen Partnern, um Wissen im Bereich Nachhaltigkeit mit Akteuren in verschiedenen Bundesländern zu teilen. Die Veranstaltungen greifen dabei auf Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Förderprogramm Zero – Klimaneutrale Kunst und Kulturprojekte sowie aus dem Pilotprojekt Klimaanpassung in Kultureinrichtungen zurück. Mit zwei Tagungen für Nachhaltigkeit in Kunst, Kultur und Verwaltung wird die Reihe der regionalen Netzwerktreffen in diesem Jahr abgeschlossen. Die letzte Veranstaltung der Reihe findet im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt.
Das Veranstaltungsprogramm wird die Kulturstiftung des Bundes zeitnah auf ihrer Website veröffentlichen:
www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/praxis_wissen/veranstaltungen_der_stiftung.html
Die Teilnahme ist kostenfrei und steht allen Interessierten aus den Bereichen Kunst, Kultur und Verwaltung offen. Die Anmeldung ist bereits jetzt geöffnet.
Anmeldeschluss ist der 2. November 2026.
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima werden im Grundgesetz verankerte demokratische Werte zunehmend missachtet und in Frage gestellt. So ist es wichtiger denn je, dass Museen nach innen wie nach außen eine klare Haltung entwickeln und Strategien zu ihrer Umsetzung erarbeiten. Die öffentlichen Museumsberatungsstellen in den Ländern verstehen sich auf diesem Weg als verlässliche Partner der Museen.
Die Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) hat nun die Online-Fortbildungsreihe „Museen stärken – Demokratie schützen“ entwickelt, die sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ganz Deutschland richtet.
Zur Veranstaltung:
Die Ausstellungswerkstatt „Das ist kolonial.“, die 2023 im LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund stattfand, war museales Experimentierfeld, Lernort, Begegnungsraum und Ausstellungsfläche zugleich. Gemeinsam mit Museumsgästen und Kooperationspartnerinnen und -partnern wurden Fragen nach den Verflechtungen von Kolonialismus und Westfalen, nach Lern- und Verlernprozessen sowie nach Formen der Zusammenarbeit bearbeitet. Das Projekt erhielt große mediale Aufmerksamkeit, nachdem Mitglieder der AfD heimlich im Museum gefilmt und das Material online gestellt hatten. Unter dem Vorwand, sich „gegen Rassismus gegen Weiße“ einzusetzen, wurde ein rechter „Shitstorm“ in Gang gesetzt, analog und digital. Die daraus entstandene Krise stellte das Museum vor große Herausforderungen, bot aber auch die Chance, aus Krisenerfahrungen konkrete Handlungsstrategien für die Zukunft zu entwickeln.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen zu den Referentinnen und zum Moderator der Veranstaltung wie auch den Link zur Anmeldung finden Sie hier
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima werden im Grundgesetz verankerte demokratische Werte zunehmend missachtet und in Frage gestellt. So ist es wichtiger denn je, dass Museen nach innen wie nach außen eine klare Haltung entwickeln und Strategien zu ihrer Umsetzung erarbeiten. Die öffentlichen Museumsberatungsstellen in den Ländern verstehen sich auf diesem Weg als verlässliche Partner der Museen.
Die Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) hat nun die Online-Fortbildungsreihe „Museen stärken – Demokratie schützen“ entwickelt, die sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ganz Deutschland richtet.
Zur Veranstaltung:
Das letzte Online-Seminar in dieser Reihe nimmt in den Blick, wie NS-zeitliche Objekte in Dauer- und Sonderausstellungen verantwortungsbewusst gezeigt werden können: kontextualisiert, quellenkritisch, sensibel gegenüber Opferperspektiven und ohne Verharmlosung oder ästhetische Aufwertung. Der reflektierte Umgang mit diesen Objekten kann dazu beitragen, historisches Bewusstsein zu stärken und demokratische Werte in der Gegenwart zu vermitteln. Am Beispiel der Ausstellung „Hitler entsorgen. Vom Keller ins Museum“ vom Haus der Geschichte Österreich in Wien wird insbesondere nach der gesellschaftlichen Verantwortung im Umgang mit Relikten des Nationalsozialismus gefragt. Die Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933–1945 dokumentiert in ihrer Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ die Geschichte der lokalen SS-Aktivitäten sowie des Konzentrationslagers. Vorgestellt wird, welche Herausforderungen bei der Präsentation affirmativer Objekte berücksichtigt werden mussten und wie der Spagat zwischen politischer Bildung, Erinnerung an die Opfer sowie Aufklärung gegenüber Geschichtsverklärung und rechtsextremer Vereinnahmung des Ortes gelingen kann.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen zu den Referentinnen und zur Moderatorin der Veranstaltung wie auch den Link zur Anmeldung finden Sie hier