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Seminare, Workshops und Tagungen, Checklisten, Handreichungen, Erklärfilme und Literaturtipps… Ob digital oder analog – wir bieten vielfältige Fortbildungsformate zu allen Aspekten der Museumsarbeit an. Von Museumsmanagement bis Inventarisierung, von Digitalisierung bis Inklusion entwickelt das Team der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen praxisorientierte fachliche Qualifikation und unterstützt zugleich den kollegialen Austausch. Entdecken Sie das passende Angebot!
Termine
Im Rahmen des gemeinsam dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste (DZK) durchgeführten Projektes Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bringt diese Diskursreihe in vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung in Berlin Fachleute aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. In einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände und innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze sollen Fragen diskutiert werden wie:
- Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung?
- Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breitere Öffentlichkeit?
- Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben?
- Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie?
- Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
- Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
Der Auftakt der Diskursreihe widmet sich den Grundlagen und dem aktuellen Forschungsstand der Provenienzforschung. Dr. Meike Hopp (DZK) spricht in ihrem Impuls über die Möglichkeiten und Grenzen in der Arbeit mit historischen Quellen in der Provenienzforschung: Wie lassen sich die Wege von Kunstwerken rekonstruieren, die während der NS-Zeit entzogen wurden? Welche Möglichkeiten bieten historische Quellen – und wo stoßen Forschende an Grenzen? Die Künstlerinnen Adi Liraz und Lea Petermann stellen anschließend ihre Arbeiten vor: Welche Rolle spielt Provenienzforschung in ihrer künstlerischen Erinnerungspraxis? Welche Geschichten wollen sie erzählen? Anschließend kommen die drei Speakerinnen in ein Gespräch über Provenienzforschung und Vermittlung.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldeformular
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“ ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.
Warum ist Sichtbarkeit im Internet für kulturtouristische Einrichtungen so wichtig? Informationen zu Reisezielen und geeigneten Aktivitäten vor Ort werden von Gästen zunehmend online über eigene Endgeräte bezogen. Auch Museen sollten daher auf allen relevanten Kanälen vertreten sein, denn: Wer nicht gefunden wird, existiert für potentielle Besucherinnen und Besucher nicht.
Neben der hauseigenen, möglichst barrierearmen und für die Online-Suche optimierten Website spielen das Google-Unternehmensprofil und der Umgang mit Online-Bewertungen eine zentrale Rolle. Speziell für Museen bietet Sachsens-Museens-entdecken.de, das offizielle Museumsportal des Freistaates Sachsen, die Möglichkeit, die Reichweite ihrer Kommunikation zu erhöhen.
In dieser Fortbildung möchte die Initiative Tourismus 360Grad digital des Landestourismusverbandes Sachsen e.V. Ihnen aufzeigen, wie Sie mit überschaubarem Aufwand Ihre Online-Sichtbarkeit, Ihre Effizienz in Sachen Online-Marketing und damit die Zufriedenheit Ihrer Besucherinnen und Besucher spürbar steigern können. Im Nachgang der Veranstaltung haben die teilnehmenden Museen die Möglichkeit, durch das Team von Tourismus 360Grad digital individuelle Sichtbarkeitsanalysen durchführen und sich diesbezüglich kostenfrei beraten zu lassen.
Tourismus 360Grad digital ist eine Initiative des Landestourismusverbandes Sachsen e.V., welche den digitalen Fortschritt im sächsischen Tourismus aktiv begleitet. Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus unterstützt das Team neben touristischen Akteuren auch Kultureinrichtungen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft.
Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme an der Fortbildung kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Die Fortbildung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die für ihr Museum im Bereich Marketing/Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit tätig sind. Die Anmeldung erfolgt über das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen unter: https://mitdenken.sachsen.de/1065098
Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung ist ausgebucht. Über das Online-Anmeldeformular können Sie sich noch bis 26. August 2026 auf der Warteliste eintragen.
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie bis spätestens 28. August 2026 per E-Mail den Zugangslink zur Veranstaltung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung
Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen vergibt jährlich im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus Projektfördermittel für die nichtstaatlichen Museen im Freistaat Sachsen. Am 15. Oktober 2026 endet die Frist für die Beantragung von Fördermitteln für das Haushaltsjahr 2027 bei der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen.
In unserer Fortbildung möchten wir Sie über das Förderprozedere informieren und Ihnen Gelegenheit geben für Fragen und Austausch zum Verfahren. Detaillierte Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte der Einladung
Wir bitten darum, dass sich maximal 2 Mitarbeitende pro Museum anmelden. Bitte stimmen Sie sich gegebenenfalls dazu im Vorfeld hausintern ab. Die Teilnahme ist für Kolleginnen und Kollegen aus Sachsens Museen kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Diese erhalten Sie automatisch nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung im Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen unter: https://mitdenken.sachsen.de/1066601
Anmeldefrist ist der 9. September 2026. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung.
Sämtliche Informationen zur Projektförderung und zum Antragsprozedere finden Sie auf unserer Website in der Rubrik Fördern
Sachsens-Museen-entdecken.de ist das offizielle Museumsinformations- und -serviceportal des Freistaates Sachsen. Das Entdeckermodul informiert über Ausstellungen, Veranstaltungen, Freizeit- und Bildungsangebote von Museen in ganz Sachsen. In dieser Fortbildung lernen Sie, wie Einträge für das Museumsportal verfasst und im Login-Bereich des Portals selbst verwaltet werden können.
Der Fokus musealer Bildungsarbeit richtet sich besonders auf Kinder und Jugendliche. Wir möchten Sie deshalb mit der Erstellung und zielgruppengerechten Kommunikation von Bildungsangeboten für Kindergärten, Schulen und Berufsschulen vertraut machen. Auch wie man Freizeitangebote zielgruppengerecht plant und kommuniziert wird besprochen.
Zulassungsvoraussetzung
Der Eintrag Ihres Museums auf Sachsens-Museen-entdecken.de bildet die Grundlage für die Zuordnung Ihrer Ausstellungen, Veranstaltungen, Freizeit- und Bildungsangebote zu Ihrem Museum. Sollte Ihr Museum noch nicht im Museumsportal eingetragen sein, wenden Sie sich bitte per E-Mail an: landesstelle(at)skd.museum
Zum Umgang mit der Zugangsberechtigung für den Login-Bereich des Museumsportals wird mit jedem Museum beziehungsweise Museumsverbund individuell ein Kooperationsvertrag geschlossen. Für jede Einrichtung kann nur eine von der jeweiligen Hausleitung zur Datenpflege berechtigte Person geschult werden. Bei größeren Häusern mit differenzierten Abteilungen ist nach vorheriger Rücksprache mit der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen die Schulung von maximal zwei Mitarbeitenden, etwa getrennt für Ausstellungen und Veranstaltungen einerseits und museumspädagogischen Angeboten andererseits, möglich.
Die Teilnahme ist für Kolleginnen und Kollegen aus Sachsens Museen kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Diese erhalten Sie automatisch nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung im Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen unter: https://mitdenken.sachsen.de/1066602
Anmeldefrist ist der 9. September 2026. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung.
Weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Einladung
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima werden im Grundgesetz verankerte demokratische Werte zunehmend missachtet und in Frage gestellt. So ist es wichtiger denn je, dass Museen nach innen wie nach außen eine klare Haltung entwickeln und Strategien zu ihrer Umsetzung erarbeiten. Die öffentlichen Museumsberatungsstellen in den Ländern verstehen sich auf diesem Weg als verlässliche Partner der Museen.
Die Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) hat nun die Online-Fortbildungsreihe „Museen stärken – Demokratie schützen“ entwickelt, die sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ganz Deutschland richtet.
Zur Auftaktveranstaltung:
Bestimmte museale Themen und Orte können auch für rechtsradikal orientierte Personen von besonderem Interesse sein. Dazu zählen neben Ausstellungen etwa zur NS- oder zur jüdischen Geschichte, denen häufig mit Ablehnung oder Provokationen begegnet wird, auch Themen wie das Germanentum oder historische Täterorte. Diese können als Projektionsfläche für eigene Geschichtsdeutungen, politische Überzeugungen oder ideologische Vorstellungen dienen. Rechtsradikale Ideologien zeigen sich häufig durch Symbole, aber auch durch Codes, Emojis und Zahlen(kombinationen), die nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind. In diesem Online-Seminar erhalten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick über gängige rechtsradikale Erkennungszeichen auf Kleidung, Schmuck und Tattoos sowie im digitalen Raum. Zudem werden kurz Handlungsmöglichkeiten vorgestellt, wie vor Ort und online damit umgegangen werden kann.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen zu den Referenten und Moderatorinnen der Veranstaltung wie auch den Link zur Anmeldung finden Sie hier
Im Rahmen des gemeinsam dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste durchgeführten Projektes Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bringt diese Diskursreihe in vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung in Berlin Fachleute aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. In einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände und innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze sollen Fragen diskutiert werden wie:
- Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung?
- Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breitere Öffentlichkeit?
- Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben?
- Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie?
- Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
- Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
Der Termin richtet den Blick auf Akteurinnen und Akteure aus Sachsen-Anhalt: Wie arbeiten Provenienzforschung und Politische Bildung unter den kulturpolitischen Bedingungen der letzten Jahre? Welchen Entwicklungen und politischen Angriffen sind beide Felder ausgesetzt? Dr. Anette Müller-Spreitz, verantwortlich für die Koordinierungsstelle Provenienzforschung beim Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V., und Meik Reichel, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, geben Einblicke in ihre Arbeitsbereiche sowie bestehenden Formen der Zusammenarbeit. Im Gespräch mit Prof. Dr. Regina Bittner, Leiterin der Akademie der Stiftung Bauhaus Dessau, erörtern sie die kulturpolitische Situation vor und nach der Wahl, erprobte Strategien der Selbstbehauptung sowie mögliche Allianzen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldeformular
Dieser Termin wird hybrid stattfinden.
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“ ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.
Im Rahmen des gemeinsam dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste durchgeführten Projektes Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bringt diese Diskursreihe in vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung in Berlin Fachleute aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. In einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände und innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze sollen Fragen diskutiert werden wie:
- Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung?
- Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breitere Öffentlichkeit?
- Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben?
- Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie?
- Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
- Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
Wie sich Provenienzen im Museum vermitteln und unsichtbar gemachte Geschichten sichtbar machen lassen, ist Thema dieser Veranstaltung. Wie kann Provenienzforschung Teil einer Dauerausstellung und anderer Ausstellungsprojekte sein? Wie können verborgene Sammlungsgeschichten für Besuchende zugänglich werden? Darüber sprechen Mathilde Heitmann-Taillefer, Kuratorin für Forschung, wissenschaftliche Kooperationen und Provenienzforschung am Museum Folkwang, und das Projektteam von „Sichtbarmachen – Spuren jüdischen Engagements im MdBK“ am Museum der Bildenden Künste Leipzig: Dr. Ulrike Saß, Sharon Adler und Shlomit Lehavi.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldeformular
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“ ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima werden im Grundgesetz verankerte demokratische Werte zunehmend missachtet und in Frage gestellt. So ist es wichtiger denn je, dass Museen nach innen wie nach außen eine klare Haltung entwickeln und Strategien zu ihrer Umsetzung erarbeiten. Die öffentlichen Museumsberatungsstellen in den Ländern verstehen sich auf diesem Weg als verlässliche Partner der Museen.
Die Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) hat nun die Online-Fortbildungsreihe „Museen stärken – Demokratie schützen“ entwickelt, die sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ganz Deutschland richtet.
Zur Veranstaltung:
Welche Rolle spielen Hausordnungen und Verhaltenskodizes für Museen im Umgang mit Konflikten und demokratiefeindlichen Positionen? Diese Fragestellung beleuchten wir gemeinsam mit dem Netzwerk Halt!ung und weiteren erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die Best-Practice-Beispiele aus ihrem Alltag vorstellen. Ein Code of Conduct definiert als Kodex verbindliche Leitlinien für Mitarbeitende und Museumsgäste, schafft Klarheit über respektvolles Verhalten und setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung und menschenfeindliche Haltungen. Die Hausordnung erweitert die Kodizes als ein konkretes und transparentes Regelwerk für den Museumsbetrieb nach innen und außen. Sie formuliert Konsequenzen bei Verstößen – von Hinweisen bis zu Hausverweisen oder rechtlichen Schritten. Diskutieren Sie mit uns, wie und inwieweit diese Instrumente dabei eine Hilfe sein können, Haltung zu zeigen und Räume der Demokratie zu stärken.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen zum Referenten und den Moderatorinnen der Veranstaltung wie auch den Link zur Anmeldung finden Sie hier
Im Rahmen des gemeinsam dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste durchgeführten Projektes Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bringt diese Diskursreihe in vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung in Berlin Fachleute aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. In einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände und innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze sollen Fragen diskutiert werden wie:
- Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung?
- Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breitere Öffentlichkeit?
- Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben?
- Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie?
- Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
- Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
Im Abschlusstermin blicken wir nochmals auf mögliche Synergieeffekte zwischen Vermittlung und Provenienzforschung und weiten dabei den historischen Referenzrahmen. Dr. Sven Haase, Provenienzforscher im Zentralarchiv der SPK, und Dr. Patrick Helber, Kurator für Bildung und Vermittlung am Ethnologischen Museum, berichten aus ihren Forschungs- und Vermittlungsprojekten, die sich mit den Schnittstellen von NS-Zeit und Kolonialismus beschäftigen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldeformular
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“ ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima werden im Grundgesetz verankerte demokratische Werte zunehmend missachtet und in Frage gestellt. So ist es wichtiger denn je, dass Museen nach innen wie nach außen eine klare Haltung entwickeln und Strategien zu ihrer Umsetzung erarbeiten. Die öffentlichen Museumsberatungsstellen in den Ländern verstehen sich auf diesem Weg als verlässliche Partner der Museen.
Die Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) hat nun die Online-Fortbildungsreihe „Museen stärken – Demokratie schützen“ entwickelt, die sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ganz Deutschland richtet.
Zur Veranstaltung:
Die Ausstellungswerkstatt „Das ist kolonial.“, die 2023 im LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund stattfand, war museales Experimentierfeld, Lernort, Begegnungsraum und Ausstellungsfläche zugleich. Gemeinsam mit Museumsgästen und Kooperationspartnerinnen und -partnern wurden Fragen nach den Verflechtungen von Kolonialismus und Westfalen, nach Lern- und Verlernprozessen sowie nach Formen der Zusammenarbeit bearbeitet. Das Projekt erhielt große mediale Aufmerksamkeit, nachdem Mitglieder der AfD heimlich im Museum gefilmt und das Material online gestellt hatten. Unter dem Vorwand, sich „gegen Rassismus gegen Weiße“ einzusetzen, wurde ein rechter „Shitstorm“ in Gang gesetzt, analog und digital. Die daraus entstandene Krise stellte das Museum vor große Herausforderungen, bot aber auch die Chance, aus Krisenerfahrungen konkrete Handlungsstrategien für die Zukunft zu entwickeln.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen zu den Referentinnen und zum Moderator der Veranstaltung wie auch den Link zur Anmeldung finden Sie hier
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima werden im Grundgesetz verankerte demokratische Werte zunehmend missachtet und in Frage gestellt. So ist es wichtiger denn je, dass Museen nach innen wie nach außen eine klare Haltung entwickeln und Strategien zu ihrer Umsetzung erarbeiten. Die öffentlichen Museumsberatungsstellen in den Ländern verstehen sich auf diesem Weg als verlässliche Partner der Museen.
Die Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) hat nun die Online-Fortbildungsreihe „Museen stärken – Demokratie schützen“ entwickelt, die sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ganz Deutschland richtet.
Zur Veranstaltung:
Das letzte Online-Seminar in dieser Reihe nimmt in den Blick, wie NS-zeitliche Objekte in Dauer- und Sonderausstellungen verantwortungsbewusst gezeigt werden können: kontextualisiert, quellenkritisch, sensibel gegenüber Opferperspektiven und ohne Verharmlosung oder ästhetische Aufwertung. Der reflektierte Umgang mit diesen Objekten kann dazu beitragen, historisches Bewusstsein zu stärken und demokratische Werte in der Gegenwart zu vermitteln. Am Beispiel der Ausstellung „Hitler entsorgen. Vom Keller ins Museum“ vom Haus der Geschichte Österreich in Wien wird insbesondere nach der gesellschaftlichen Verantwortung im Umgang mit Relikten des Nationalsozialismus gefragt. Die Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933–1945 dokumentiert in ihrer Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ die Geschichte der lokalen SS-Aktivitäten sowie des Konzentrationslagers. Vorgestellt wird, welche Herausforderungen bei der Präsentation affirmativer Objekte berücksichtigt werden mussten und wie der Spagat zwischen politischer Bildung, Erinnerung an die Opfer sowie Aufklärung gegenüber Geschichtsverklärung und rechtsextremer Vereinnahmung des Ortes gelingen kann.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Informationen zu den Referentinnen und zur Moderatorin der Veranstaltung wie auch den Link zur Anmeldung finden Sie hier
Objektfotografie spielt im Museumsalltag eine große Rolle. Sie ist in verschiedenen Anwendungsbereichen wichtig, unter anderem bei der wissenschaftlichen Erschließung, der Publikation oder zur Dokumentation von Restaurierungsprojekten.
Nicht immer hat ein Museum die Möglichkeit, einen professionellen Fotografen oder eine Fotografin einzusetzen. Im Workshop soll den Teilnehmenden anhand von Praxisbeispielen die Objektfotografie nähergebracht werden. Dabei wird auf geeignete Technik und deren Verwendung sowie verschiedene Einstellungsmöglichkeiten eingegangen. Weiterhin werden die Bildverwaltung sowie die Bildbearbeitung thematisiert. Praktische Tipps und Hinweise sollen fotografische Laien in die Lage versetzen, selbst Sammlungsobjekte ansprechend fotografieren zu können.
Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme an dem Workshop kostenfrei, jedoch nur mit Anmeldebestätigung möglich.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an dem Workshop nur einer Person pro Museum möglich ist. Bitte einigen Sie sich in Ihrem Haus auf eine geeignete Mitarbeiterin oder einen geeigneten Mitarbeiter.
Eine sorgfältige Inventarisierung und Dokumentation der Sammlungsbestände gehört zu den Kernaufgaben der Museumsarbeit. In der Fortbildung werden Grundlagen der Sammlungsarbeit und der museumsfachlichen Inventarisierung vorgestellt. Der Objekteingang und die erste Inventarisierung von Museumsobjekten werden ebenso thematisiert wie verschiedene Methoden zum Anbringen von Inventarnummern sowie die konservatorischen und dokumentarischen Anforderungen.
Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme kostenfrei.
Programmpunkte:
- Objekteingang und Grundlagen der Inventarisierung
- Objektbeschriftung mit der Inventarnummer
- Museumsdatenbanken und Online-Collections
Grundlagen für die Objekterfassung in Sammlungsdatenbanken
Nutzen und Verwendung von Normdaten - Objektfotografie im Museum
- Fragerunde und Diskussion
Das Objektportal museum-digital ermöglicht es Museen, Informationen zu und Bilder von Museumsobjekten auf einfache Weise im Internet sichtbar zu machen. Für Museen, die noch kein eigenes Programm zur Inventarisierung nutzen, stellt museum-digital die entsprechenden Funktionen in einem gesonderten Bereich zur Verfügung. Das Team der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen freut sich über das steigende Interesse der sächsischen Museen an Online-Sammlungen und an museum-digital:sachsen. Aktuell präsentieren sich im Portal 127 sächsische Museen im Verbund mit 862 Museen aus anderen Teilen Deutschlands.
Diese Einführungsveranstaltung befasst sich mit den grundlegenden Bereichen und Funktionen von museum-digital und erläutert die Objekterfassung und Publikation der eigenen Sammlung im Portal. Hierfür werden den Teilnehmenden wichtige Grundlagen für die Datenerfassung vermittelt.
Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme an der Fortbildung kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Sollten nach Anmeldeschluss Restplätze frei sein, kann eine Teilnahme erfragt werden unter: landesstelle(at)skd.museum
Das Portal museum-digital bietet den Museen in Deutschland eine einfache und intuitive Möglichkeit, ihre Objekte online zu publizieren. Dabei wird es ständig weiterentwickelt und verfügt mittlerweile über zahlreiche Funktionen und Möglichkeiten, die über das reine Erfassen hinausgehen.
Für alle Nutzerinnen und Nutzer von sachsen.museum-digital.de bieten wir nun eine Online-Schulung mit vertiefenden Einblicken in Funktionen und Neuerungen an.
Die Veranstaltung richtet sich an Museen, die bereits mit museum-digital arbeiten.
Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme an der Fortbildung kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Sollten nach Anmeldeschluss Restplätze frei sein, kann eine Teilnahme erfragt werden unter: landesstelle(at)skd.museum